Schiefer-Lexikon

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Einfallen
Defninition:Einfallen

Neigungswinkel der Lagerstätte bzw. sämtlicher geologischer Strukturen zur Horizontalen.

Eisensulfide
Defninition:Eisensulfide

Eisensulfide: Das sauerstoffreduzierte Bildungsmilieu von Schiefer fürdert die Entstehung von Eisensulfiden. Die Hauptvertreter sind Pyrit (kubisch, FeS2), Markasit (rhombisch, FeS2) und Pyrrhotin/Magnetkies (FeS). Eisensulfide können mit Wasser schweflige Säure oder Schwefelsäure bilden, die wiederum eventuell auftretende Karbonate oder Glimmerminerale angreifen können und somit die Festigkeit eines Schiefers herabsetzen. Ein weiteres Phänomen ist die Braunfürbung des Schiefers durch die Bildung von Eisenhydroxiden. Die einzelnen Eisensulfidvertreter zeigen ein unterschiedliches Verwitterungsverhalten. So ist Pyrit stabiler als Markasit oder Magnetkies. Weiterhin ist entscheidend, wie die Eisensulfide im Gesteinsverband auftreten: kleine, gut kristallisierte Pyrite verwittern oft nicht. Letztendlich ist das Verwitterungsverhalten von Eisensulfiden nicht zweifelsfrei geklärt, zumal die Witterung bzw. das Klima in den unterschiedlichen Regionen sehr verschieden sein kann.

Entsorgung
Defninition:Entsorgung

Entsorgung: Schiefer enthält keinerlei schädliche Bestandteile und kann daher problemlos als normaler Bauschutt entsorgt werden.

Erzminerale
Defninition:Erzminerale

Erzminerale: Diese Gruppe umfaßt Minerale wie Titanit, Ilmenit oder Magnetit. Hervorzuheben ist H?matit (Fe2 O3), der die rote Farbe z.B. bei den walisischen Schiefern verursacht. Im allgemeinen treten sie in Spuren auf und sind für die Qualität eines Schiefers eher unwichtig.

Euro-Norm
Defninition:Euro-Norm

Die Euro Norm EN 932-3 wird in Zukunft die DIN 52201 ersetzen und sie wird dann für die Untersuchung von Dachschiefern normgebend sein. In ihr wird festgelegt, welche Kennwerte auf welche Art untersucht werden.

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