Schiefer-Lexikon

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F?llort
Defninition:F?llort

Umschlagplatz der gewonnenen Minerale von der waagerechten Streckenebene in die senkrechte Schachtfürderung.

Faden
Defninition:Faden
Fahrlader
Defninition:Fahrlader

Fahrlader werden auch als Fahrschaufellader oder Frontschaufellader bezeichnet. Es sind gummibereifte Maschinen mit großer Schaufel zum Laden, Fürdern und Abkippen von Haufwerk.

Fahrrolle
Defninition:Fahrrolle

Steil einfallender oder senkrechter Grubenbau, der zur Abw?rtsfürderung des gewonnenen Minerals (Erzrolle, Fürderrolle), der Zufuhr von Versatzbergen (Bergerolle, Versatzrolle), der Wetterf?hrung (Wetterrolle) oder dem Personenverkehr (Fahrrolle) dienen kann.

Farbschiefer
Defninition:Farbschiefer

Farbschiefer: Der klassische Dachschiefer besitzt einen dunklen, schwarzen oder grauen Farbton, mit den entsprechenden Zwischenstufen. Als Farbschiefer werden diejenigen Schiefer bezeichnet, die von diesen Farbt?nen abweichen. Hierzu z?hlen z.B. grüne Schiefer (erhöhte Chloritgehalte) oder die roten Schiefer [erhöhter Eisenoxidgehalt (H?matit)]. Sie werden vorrangig für Ornamente oder als Schmuck Elemente für D?cher eingesetzt. Seltener sieht man ganze D?cher aus dem roten walisischem Schiefer.

Feldspat
Defninition:Feldspat

Feldspat: Eine Mineralgruppe, die bei Schiefern neben Quarz die Gruppe sogen. starren Minerale bildet. Diese Minerale sind für die Härte eines Schiefers verantwortlich. Feldspat besitzt annähernd die gleiche Härte wie Quarz (Mohs Härte 6-6,5), zeigt aber eine bessere Spaltbarkeit.

Festigkeit
Defninition:Festigkeit

Die Festigkeit eines Schiefers ?u?ert sich einmal in einem guten Klang beim Anschlagen mit dem Hammer als auch in der Biegefestigkeit. Festigkeit ist also eine Art "Zusammenhalt" des Schiefers. Nur Schiefer die bestimmte Anforderungen an Festigkeit und Verwitterungsbeständigkeit erfüllen, können als Dachschiefer verwendet werden.

First
Defninition:First

Die überdeckung der Firststeine über die Flächendeckung muß mindestens der Höhenüberdeckung der Flächendeckung im Firstbereich entsprechen. überstehende Firststeine dürfen keine Löcher im Kopfbereich aufweisen. Der First kann mit freiem überstand gedeckt werden, wobei die Hauptwetterrichtung beachtet werden muß. Der freie überstand sollte etwa 50 mm über die untergehende Deckung betragen. Außerdem können die Steine am First unterlegt werden. Die Nagelung der Firststeine ist versetzt anzuordnen, wodurch eine Erhöhung der Seitenüberdeckung erforderlich wird. Jeder Firststein ist mit mindestens 4 Schiefernägeln oder -stiften zu befestigen. Eine zusätzliche Befestigung mit einem Einschlaghaken ist empfehlenswert. Für den Schlußstein (er sollte nie direkt am Ort angebracht werden) sind nichtrostende Befestigungsmitteln zu verwenden. Firstkonstruktionen aus Blechen oder Nocken sind möglich.

Firste
Defninition:Firste

Obere waagerechte oder geneigte Begrenzungsfläche einer s?hligen oder geneigten Strecke oder eines Aufbruchs.

Fischschuppen
Defninition:Fischschuppen
Fredeburger-Schiefer
Defninition:Fredeburger-Schiefer

Schiefer in den g?ngigen Formaten und Größen für Dach und Fassade. Darüber hinaus können Sonderformen und Sonderlochungen produziert werden. (Deutscher Schiefer)

Frost-Tau-Wechselversuch
Defninition:Frost-Tau-Wechselversuch

Während im Sommer auf dem Dach Temperaturen von 70 ?C erreicht werden können, sinken sie im Winter durchaus auf -10 bis -20 ?C. Selbst innerhalb einer Jahreszeit muß der Schiefer enorme Temperaturdifferenzen überstehen. Auf der Schieferoberfläche sind die Temperaturen bei Sonneneinstrahlung höher als auf der Unterfläche. Zusätzlich dehnen sich die einzelnen schieferbildenden Minerale bei Temperaturerhöhungen unterschiedlich aus (Temp.-koeffizient). Dies kann zu Spannungen innerhalb der Schieferplatte führen und Gefügeauflockerungen hervorrufen. Das Verhalten im Frost-Tau-Wechselversuch erlaubt R?ckschl?sse über die Verwitterungsbeständigkeit vor allem in klimatisch rauhen Gebieten mit oft immensen Temperaturschwankungen.

Frostbeständigkeit
Defninition:Frostbeständigkeit

Bevor ein Schiefer verdeckt wird, muss seine Frostbeständigkeit nachgewiesen sein. Diese bedeutet, dass der Schiefer schadlos die täglichen oder jahreszeitlichen Temperaturschwankungen übersteht. Die Untersuchung der Frostbeständigkeit ist in der DIN 52201 und im Produktdatenblatt festgelegt.

Fußstein
Defninition:Fußstein

Bei der Deckung der Traufe (Fuß) müssen Traufkonstruktionen und eventuell erforderliche Lüftungsöffnungen berücksichtigt werden. Ein Traufblech wird empfohlen. Die Rinnhalter der Dachrinnen sollten eingelassen werden. Die Schiefer an der Traufe sollten unterlegt werden, damit sie die gleiche Neigung haben wie die Steine der Flächendeckung. Der freie überstand an der Traufe sollte maximal 5 cm betragen. Ein Traufgebinde (Reparaturgebinde) kann außer bei der Altdeutschen Doppeldeckung und der Rechteckdoppeldeckung an der Traufe gedeckt werden. Die Seitenüberdeckung ist in diesem Fall um mindestens 1/3 gegenüber der Flächendeckung zu erhöhen.

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