Schiefer-Lexikon

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Säuretest
Defninition:Säuretest

Säuretest: Der Säuretest simuliert in einem kurzem Zeitraum das Verhalten eines Schiefers gegenüber der oft belasteten Atmosphäre (saurer Regen). Dies betrifft vor allem eventuelle Gefügezerstörungen oder FarbverÄnderungen.

Sch?rfen
Defninition:Sch?rfen

Aufsuchen von Mineralien und nutzbaren Gesteinen auf ihrer natürlichen Lagerstätte.

Schablone
Defninition:Schablone
Schichtung
Defninition:Schichtung

Schichtung: Ist das erste Gefüge des Schiefers, entstanden durch die Ablagerung ozeanische Tonschlämme. Sie wird beim klassischen Dachschiefer durch die Schieferung überprägt und daher mechanisch inaktiv (Siehe auch Schieferung).

Schick
Defninition:Schick

Schicks sind Diagonalkl?fte die sich durch den Schiefer ziehen und sie werden auch als 'Messer' bezeichnet.

Schiefer
Defninition:Schiefer

Dachschiefer ist ein Tonschiefer, der zwischen einem Sediment und beginnender Metamorphose steht. Bedingt durch sein straffes Parallelgefüge, der Schieferung, lößt er sich sehr dünn in ebenflächige Platten spalten. Die Hauptminerale von Dachschiefer sind Quarz, Feldspat und Glimmer. Nur Tonschiefer, die bestimmte Anforderungen an Festigkeit und Verwitterungsbeständigkeit erfüllen, können als Dachschiefer verwendet werden.

Schiefernägel
Defninition:Schiefernägel

Für die Befestigung der Schiefer müssen Schiefernägel oder -stifte, mindestens feuerverzinkt, bei Deckung aus Holzwerkstoffen aus nichtrostendem Stahl verwendet werden. Schieferstifte, außer Schraubstifte aus nichtrostendem Stahl, müssen einem aufgerauhten Schaft haben. Der Durchmesser des Kopfes der Schiefernägel oder -stifte sollte mindestens 1 cm betragen. Die Schaftlänge der Nägel oder Stifte sowie die Spitze der Einschlaghaken muß mindestens 3,2 cm betragen. Ein Durchdringen der Deckunterlage (also sichtbare Nagelspitzen) ist, außer bei Dachüberständen, möglich. Bei Verwendung von Schiefernägeln muß die Lochung von unten nach oben erfolgen.

Schieferung
Defninition:Schieferung

Schieferung: Das alles bestimmende Gefüge ist die Schieferung, welche durch die sogenannten Glimmerlagen gebildet wird. Aus diesem Grunde wird bei der Charakterisierung eines Schiefers das Hauptaugenmerk auf die Schieferung gelegt. Die Schieferung ist ein Ergebnis der flächenhaften Einregelung sämtlicher Minerale. Diese Umwandlung führt im allgemeinen zur Auslöschung bzw. überprägung einer schon existierende Spaltfläche: der Schichtung. Durch die Umwandlung entsteht eine neue, technisch nutzbare Spaltfläche: die Schieferung. Die Güte einer Schieferung (Sauberkeit der Schneidkanten, Gl?tte, Gleichmäßigkeit des Spaltbildes etc.) ist abhängig von mehreren Kriterien. Ist die Schichtung gleichmäßig ausgebildet (= homogenes Ablagerungsmuster), schafft sie eine günstige Voraussetzung zur Ausbildung einer homogenen Schieferung.

Schneidende Gewinnung
Defninition:Schneidende Gewinnung

Gewinnungsverfahren, bei dem das Mineral mit Hilfe von umlaufenden Mei?eln, die auf einer Walze oder an einer Kette befestigt sind, aus einem Verband herausgeschnitten wird (z.B. Schr?mmaschine, Teilschnittmaschine).

Schr?men
Defninition:Schr?men

Herstellen eines Schlitzes (Schrams) parallel zur Lagerstättenebene. Urspr?nglich wurde von Hand geschr?mt, heute mit Schr?mmaschinen (schneidende Gewinnung).

Schulterung
Defninition:Schulterung
Schuppenschablone
Defninition:Schuppenschablone

Die Schuppendeckung wird mit Schuppen (Decksteinen gleicher Größe) in normalen Hieb auf Vollschalung mit Vordeckung und Gebindesteigung ausgeführt.

Schwefel
Defninition:Schwefel

Schwefel tritt im Schiefer nicht in reiner Form, sondern meist in Form von sogenannten Sulfiderzen auf. Das wichtigste Sulfiderz ist Pyrit. Die chemische Analyse stellt die Gehalte an Sulfid- und Sulfatschwefel sowie Schwefelkies fest. Mit Umrechnungsformeln kann mit diesen Werten auf Gehalte von Sulfidmineralen geschlossen werden. Eisensulfide können mit Wasser schweflige Säure oder Schwefelsäure bilden, die wiederum eventuell auftretende Karbonate oder Glimmerminerale angreifen können und somit die Festigkeit eines Schiefers herabsetzen. Ein weiteres Phänomen ist die Braunfürbung des Schiefers durch die Bildung von Eisenhydroxiden. Die einzelnen Eisensulfidvertreter zeigen ein unterschiedliches Verwitterungsverhalten. So ist Pyrit stabiler als Markasit oder Magnetkies. Weiterhin ist entscheidend, wie die Eisensulfide im Gesteinsverband auftreten: kleine, gut kristallisierte Pyrite verwittern oft nicht. Letztendlich ist das Verwitterungsverhalten von Eisensulfiden nicht zweifelsfrei geklärt, zumal die Witterung bzw. das Klima in den unterschiedlichen Regionen sehr verschieden sein kann.

Schwefelkies
Defninition:Schwefelkies

Schwefelkies ist das Synonym für Pyrit: FeS2 (kubisches Kristallsystem), ein Vertreter der Eisensulfide, der neben Magnetkies und Markasit im Schiefer auftreten kann. Eisensulfide können mit Wasser schweflige Säure oder Schwefelsäure bilden, die wiederum eventuell auftretende Karbonate oder Glimmerminerale angreifen können und somit die Festigkeit eines Schiefers herabsetzen. Ein weiteres Phänomen ist die Braunfürbung des Schiefers durch die Bildung von Eisenhydroxiden. Die einzelnen Eisensulfidvertreter zeigen ein unterschiedliches Verwitterungsverhalten. So ist Pyrit stabiler als Markasit oder Magnetkies. Weiterhin ist entscheidend, wie die Eisensulfide im Gesteinsverband auftreten: kleine, gut kristallisierte Pyrite verwittern oft nicht. Letztendlich ist das Verwitterungsverhalten von Eisensulfiden nicht zweifelsfrei geklärt, zumal die Witterung bzw. das Klima in den unterschiedlichen Regionen sehr verschieden sein kann.

Schwefelsäure
Defninition:Schwefelsäure

Schwefelsäure kann entstehen, wenn im Schiefer Pyrit (Eisensulfid) vorkommt und durch die Witterung mit Wasser schweflige Säure oder Schwefelsäure bildet. Diese kann eventuell auftretende Karbonate angreifen und somit zu Gefügeauflockerung und in extremen Fällen zur Gefügezerstörung führen.

seiger
Defninition:seiger

senkrecht (auch saiger)

Seilfahrt
Defninition:Seilfahrt

Personentransport im Schacht mittels Fürderkorb.

Seismik
Defninition:Seismik

Geophysikalisches Verfahren. Durch Sprengung erzeugte Wellen geben Aufschluß über den Aufbau des Untergrundes.

Siderit
Defninition:Siderit

Siderit (=Eisenspat/Fe CO3): kann durch Oxydation braun bis annähernd schwarz werden.

Sohle
Defninition:Sohle

1. Planmäßig festgelegter Horizont im Grubengebäude mit allen darin enthaltenen Grubenbauen. 2. Untere waagerechte oder geneigte Begrenzung eines Grubenbaues.

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